Pio So-La am Greyerzersee

 

 

Pio SoLa 2017 am Greyerzersee

Am Samstag, dem 15.7. begann das lang ersehnte Piosola bereits mit dem ersten Highlight: Der Velo-Einstiegshajk – in die Au. Nach der strengen Fahrt und einigen Pannen, welche bei einer solch langen Strecke natürlich vorauszusehen waren, erwartete uns die erste Überraschung. Wir wurden von einem netten Carfahrer erwartet, der unsere Anstrengungen bewunderte und uns eine Fahrt nach Murten verschaffte. Das kam gelegen, da wir seit dem Antreten von einem äusserst aufdringlichen Ökoaktivist verfolgt wurden.

Dort angekommen – wir, als auch der Ökoaktivist – begann die eigentliche Velotour. Nach ca. drei Stunden Fahrt konnten wir unseren ersten Schlafplatz beziehen, in „Öko-Village“. Das Lager fing auf jeden Fall gemütlich an, mit einer Übernachtung im Stroh und einem Filmabend. Das Einzige, was uns noch fehlte, war die Action, die Bewegung. Ein Dokumentarfilm, den wir im „Verbotenen Schrank“ der Ökos gefunden haben, offenbarte uns die Möglichkeit, etwas anderes aus diesem Lager zu machen, als ein Feriencamp mit vegetarischen Diäten und „Baumkuscheleien“. Er beinhaltete ein Rätsel, welches uns kreuz und quer durch Fribourg führte, bis wir auf das Lager des Genforschers, Manfred Ammut, stiessen. Seine Ambition, ein Mammut durch Klonen wiederzubeleben, überzeugte uns, ihm bei seiner Forschung zu helfen. So kam das ganze Sommerlager in Schwung. Der Lagerplatz, welcher unorthodoxer Weise weniger Wiese, dafür mehr Wald und See anbot, sorgte für Abwechslung, ohne dabei auf Kosten des Pfadi-feelings zu kommen.

Als am Montagnachmittag die erste Nacht überstanden und alle Lagerbauten fertig waren, konnten wir uns endlich im herrlich erfrischenden Greyerzersee abkühlen. Alleine die Umgebung, der See in wessen Mitte eine prächtige Burg auf einer kleinen Insel emporragte, wie auch der Wald, welcher an das Ufer angrenzte, nahm uns jeden Tag Sorgen und Müdigkeit. Somit konnten alle, sowohl Pios, als auch Leiter und Küchenteam das volle Lagerprogramm ohne Beschwerden durchziehen. So gaben auch alle 100% bei einer anstrengenden, aber durchaus einzigartigen Bootsexpedition. Mittlerweile hatten sich unserer Forschung mehrere freiwillige Wissenschaftler angeschlossen, leider auch solche, die nichts Gutes im Schilde führten. Dies bemerkten wir, als sie versuchten unsere Forschung zu sabotieren. Nicht nur das, sogar ein Hinterhalt mit Gift wurde an uns versucht. Das gesamte Trinkwasser der Umgebung war verseucht und nun lag es an uns dies zu beheben, indem wir die Quelle im Wald, sowie den Stausee entgifteten. Dazu wanderten wir zur eindrücklichen Staumauer, wo wir auch eine interessante Führung geniessen durften.

Die Situation spitzte sich zu, mit dem Gedanken, dass andere „Forscher“ nicht dieselben Absichten haben wie wir und auch zu extremen Mittel greifen, ihr Ziel, was auch immer es sein mag, zu erreichen. Doch das Schlimmste war, dass diese bösen Forscher unter uns lebten.

Die darauffolgende Nachtübung erreichte ihren Höhepunkt, als sich uns unser Feind offenbarte. Da wir nun wussten, wer die Saboteure waren, konnten wir sie dabei aufhalten, uns zu bestehlen, unsere Forschungen zu manipulieren und diese sogar nichtig zu machen. Die unkonventionelle Natur der Nachtübung hatte dafür gesorgt, dass es auch für die Teilnehmer etwas Neues war. Dieser Lagerabschluss hat das ganze Sola auf den Punkt gebracht; gleichermassen war es etwas Neues, als auch etwas Vertrautes und war somit doppelt so lehrreich, für die Pios, wie auch die Leiter.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s